Sozialphobie – Die Angst vor Menschen

Die Angst vor Menschen kennt jeder: Wer war nicht schon einmal nervös, weil er ein Referat halten musste, wer musste sich nicht schon einmal einen Ruck geben, um einen Mann oder eine Frau anzusprechen. Im Allgemeinen äußert sich die sogenannte Sozialphobie nur in mehr oder weniger stark ausgeprägter Schüchternheit.

Bei manchen Menschen geht diese Angst aber weiter: Sie versuchen möglichst alle zwischenmenschlichen Aktivitäten zu vermeiden. Sie gehen nicht auf Parties oder Familienfeiern, Sie haben Angst zu versagen, sich lächerlich zu machen oder wegen Ihres ungeschickten Verhaltens gedemütigt zu werden. Der Begriff “Angst vor Menschen” ist hierbei aber eigentlich nicht ganz passend, da Betroffene normalerweise keine Angst in großen Gruppen haben, sondern nur wenn es sein könnte, dass sich die Aufmerksamkeit der gesammten Gruppe auf sie lenken könnte.

Diese Ängste sind weiter verbreitet als Ihr denkt, meistens trauen sich die Betroffenen aber nicht darüber zu sprechen. Sie schämen sich dafür oder haben Angst nicht ernst genommen zu werden.

Der erste Schritt mit seiner Angst fertig zu werden, ist aber sich mit ihr auseinanderzusetzen und Hilfe zu suchen.

Abschließend noch die Definition von Wikipedia zur Angst vor Menschen bzw. Sozialphobie:

Als Soziale Phobie werden in der Psychopathologie dauerhafte, irrationale starke Angstzustände, die an die Anwesenheit anderer Menschen gebunden sind, bezeichnet.

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